Das 11. Fest der Vielfalt war ein Riesenerfolg!
Am Sonntag, den 23. August 2026, haben wir auf dem Faust-Gelände in Hannover gemeinsam mit unzähligen Besucherinnen die Vielfalt unserer Stadt gefeiert. Von 12:30 bis 19:30 Uhr waren die Türen geöffnet – und das Gelände war voller Menschen. So voll wie wahrscheinlich noch nie. Noch nie haben sich so viele Vereine, Institutionen und (post-)migrantische Selbstorganisationen am Fest der Vielfalt beteiligt. Mehr als 60 Akteur:innen waren in diesem Jahr dabei und haben mit ihren Ständen, Aktionen, Workshops und Beiträgen gezeigt, wie vielfältig, engagiert und lebendig Hannover ist.
Bereits zur Eröffnung machte die Geschäftsleiterin der IIK, Mahjabin Ahmed, deutlich, was das Fest der Vielfalt für Hannover bedeutet: Vielfalt sei eine Stärke der Stadt. Sie mache Hannover lebendig, bringe neue Ideen und Perspektiven hervor und vor allem Menschen zusammen. Wenn Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Generationen zusammenkommen, verschiedene Sprachen sprechen und unterschiedliche kulturelle Erfahrungen mitbringen, werde genau das sichtbar, was Hannover ausmacht.
Ahmed betonte, dass das Fest mehr sei als Musik, Essen und Tanz. Kultur zeige sich ebenso in unseren Sprachen, Geschichten, Familien, Lebensweisen und Traditionen. Vieles, was heute selbstverständlich zu unserem Alltag gehört, hat Wurzeln in unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Das Fest der Vielfalt macht diese Vielfalt sichtbar, hörbar und erlebbar – und zeigt, wie selbstverständlich Menschen mit unterschiedlichen Geschichten zusammenleben und gemeinsam Gesellschaft gestalten können.
An den zahlreichen Ständen gab es viel zu entdecken: Organisationen stellten ihre Arbeit vor, informierten, luden zum Austausch ein und boten Möglichkeiten zum Mitmachen. Dazu kamen Angebote für Kinder und Familien, internationale Spezialitäten und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Kultur.
Vor allem aber ging es um Begegnung. Menschen kamen zusammen, die sich vielleicht vorher noch nie begegnet waren. Es wurde miteinander gesprochen, gelacht, gegessen, getanzt und gefeiert. Genau diesen Gedanken hob Ahmed in ihrem Grußwort besonders hervor: Es gehe nicht darum, lediglich nebeneinander zu leben, sondern miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen, voneinander zu lernen und die Gesellschaft gemeinsam zu gestalten.
Dass das Fest in diesem Jahr so groß war wie nie zuvor, zeigt auch, wie sehr es über die Jahre gewachsen ist. In ihrem Grußwort verwies Ahmed darauf, dass vor rund zehn Jahren etwa 15 Gruppen beteiligt waren – heute sind es mehr als 60 Vereine, Initiativen und andere Organisationen. Diese Entwicklung sei ein Grund, stolz zu sein. Zugleich machte sie deutlich, dass mit dem Wachstum des Festes auch die Arbeit und Verantwortung wachsen.
Gerade mit Blick auf die aktuelle gesellschaftliche Situation unterstrich Ahmed die Bedeutung des Festes. Rassismus und Ausgrenzung würden wieder lauter, Menschen würden stärker nach ihrer Herkunft beurteilt, und viele Menschen erlebten Hass und Gewalt oder hätten Angst davor. Umso wichtiger sei es, gemeinsam ein Zeichen zu setzen: für Respekt, für Zusammenhalt und für eine offene Gesellschaft. Vielfalt sei kein Problem, sondern eine Bereicherung. Menschen mit unterschiedlichen Geschichten und unterschiedlicher Herkunft könnten gut zusammenleben – nicht nur nebeneinander, sondern miteinander.
Mit diesem Gedanken knüpfte auch Oberbürgermeister Belit Onay in seinem Grußwort an. Er bezeichnete das Fest angesichts seiner Größe und Vielfalt ausdrücklich nicht nur als Fest der Vielfalt, sondern als „Hannoverfest“. Hannover, so Onay, sei eine Stadt, in der Menschen mit ganz unterschiedlichen biografischen Geschichten und Hintergründen zusammenkommen und in der im Alltag viele verschiedene Sprachen gesprochen werden. Die Vielfalt, die auf dem Faust-Gelände sichtbar werde, sei deshalb nichts Außergewöhnliches, sondern „das, was uns ausmacht“ und der „absolute Normalfall“ in Hannover.
Gleichzeitig machte Onay deutlich, dass diese Normalität nicht selbstverständlich sei. Gerade in der aktuellen politischen Situation gebe es Kräfte, die diese Form des Zusammenlebens infrage stellten, Menschen ausgrenzten und Vielfalt als Gefahr darstellten. Er wandte sich deutlich gegen eine Politik, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Sprache oder ihrer Lebensweise gegeneinander ausspiele. Auch angesichts von Forderungen nach „Remigration“ und Angriffen auf queere Familien müsse sich Hannover klar positionieren.
Onay betonte deshalb die Bedeutung einer starken Zivilgesellschaft und bekräftigte die Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover. Mit Blick auf den aktuellen Haushalt verwies er darauf, dass geplante Kürzungen bei Migrant*innenselbstorganisationen, Sozialinitiativen und der Flüchtlingshilfe zurückgenommen worden seien. Hannover brauche starke Initiativen und eine starke Zivilgesellschaft, so seine Botschaft. Die Stadt werde nicht tatenlos zusehen, wenn Menschen ausgegrenzt oder angegriffen würden. Stattdessen wolle Hannover an einem anderen Weg festhalten: solidarisch, vielfältig und gemeinsam.
Damit griff der Oberbürgermeister auch einen zentralen Punkt aus Ahmeds Grußwort auf. Denn die Geschäftsleiterin hatte deutlich gemacht, dass das Fest der Vielfalt mit seinem Wachstum auch mehr Unterstützung brauche. Die IIK übernimmt seit vielen Jahren einen großen Teil der Vorbereitung und bringt dabei ihre Erfahrung, ihr Wissen und ihre gewachsenen Kontakte zu den Vereinen und Initiativen ein. Gleichzeitig wächst der organisatorische Aufwand. Ahmed formulierte deshalb ausdrücklich den Wunsch nach einer langfristigen und verlässlichen Unterstützung durch die Stadt Hannover.
Das 11. Fest der Vielfalt zeigte damit nicht nur, wie groß und vielfältig die Beteiligung in Hannover inzwischen ist. Es machte auch deutlich, welchen Stellenwert die beteiligten Vereine, Initiativen und Organisationen für das gesellschaftliche Zusammenleben haben. Das Fest schafft einen Raum, in dem Vielfalt nicht nur sichtbar wird, sondern in dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen, sich kennenlernen und gemeinsam feiern. Die Unterstützung dieser Arbeit ist damit zugleich eine Unterstützung für eine offene und solidarische Stadtgesellschaft.
Im Mittelpunkt des Tages stand jedoch das gemeinsame Feiern. Und so wurde das, was Mahjabin Ahmed und Belit Onay in ihren Grußworten beschrieben hatten, auf dem gesamten Faust-Gelände unmittelbar erlebbar: Menschen kamen miteinander ins Gespräch, lernten neue Organisationen kennen, probierten Neues aus, hörten Musik, tanzten, aßen gemeinsam und feierten die Vielfalt ihrer Stadt.
Wir sagen Danke! Danke an alle mehr als 60 Vereine, Institutionen und (post-)migrantischen Organisationen, die dabei waren. Danke an alle Künstlerinnen, Helferinnen, Ehrenamtlichen, Unterstützerinnen und Kooperationspartnerinnen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt dem Team der IIK für die viele Zeit, Energie und das große Engagement in der Vorbereitung sowie dem Team des Kulturzentrums Faust, das dieses Fest gemeinsam mit uns möglich macht.
Und natürlich: Danke an alle Besucher*innen, die das Faust-Gelände gestern zum Leben gebracht haben. Ihr habt das 11. Fest der Vielfalt zu einem ganz besonderen Tag gemacht.
Wir sind stolz auf dieses Fest, auf die vielen Menschen, die es gemeinsam gestalten, und auf das, was daraus über die Jahre entstanden ist. Hannover ist vielfältig. Und gestern war diese Vielfalt überall zu sehen. Sie ist eine Stärke unserer Stadt – und sie wird dann besonders sichtbar, wenn Menschen zusammenkommen, miteinander sprechen, voneinander lernen und gemeinsam feiern.
Wir freuen uns schon jetzt auf das 12. Fest der Vielfalt!






















Unter strahlendem Sonnenschein und mit einer Atmosphäre ausgelassener Freude fand kürzlich das Fest der Vielfalt auf dem Faustgelände statt. Die Veranstaltung zog zahlreiche Besucher*innen an und hinterließ eine nachhaltige Begeisterung für die transkulturelle Feier.
Die Eröffnung des Festes erfolgte auf der Bühne mit einem indischen Tanz von Ananya Karmakar Halder, der die Stimmung für den Tag setzte. Mahjabin Ahmed, die Leiterin der IIK, begrüßte herzlich alle Anwesenden und betonte die Bedeutung, generationsübergreifend und transkulturell zu feiern. Das Fest diente nicht nur der Freude und Unterhaltung, sondern auch als Plattform für Vernetzung und Begegnung. Mahjabin Ahmed erklärte: “Kulturen sind keine isolierten Gruppen, sondern miteinander verflochten. Uns verbindet das Interesse und die Neugier aufeinander.“
Die Bürgermeisterin Monica Plate würdigte, auch im Namen von Belit Onay, die Organisation und das Engagement aller Beteiligten. Unter der Leitung der Moderator*innen Pia Ahmed und Franciska Petsch präsentierte das Bühnenprogramm eine breite Palette an Tanzperformances und Musikstücke unter anderen von der Ezidischen Akademie, dem Ukrainischen Verein und der Crew Dancing Unchained. Parallel dazu sorgten wandernde Trommel-Sessions und beeindruckende Capoeira-Vorführungen der Gruppe NAGO auf dem Gelände für eine mitreißende Stimmung. Die kulinarische Vielfalt lud ein, Spezialitäten beispielswiese aus Eritrea, Afghanistan und Bangladesch zu genießen. Die Ausstellung “me, myself and the others” des Cameo-Kollektivs thematisierte Selbst- und Fremdbilder und regte Gespräche an. An den zahlreichen Infoständen gab es zudem interaktive Mitmach-Aktionen, so konnte beim Stand des Flüchtlingsrates Niedersachsen symbolisch die “Festung Europas” eingeworfen werden. Die jüngeren Besucher*innen hatten ebenfalls ihren Spaß an einer Piñata, bereitgestellt von Grupo Canela und auch bei der offenen Jam Session der Linden Legendz. Hier bot sich spontan die Möglichkeit auf der Bühne mitzuwirken.
Das Fest der Vielfalt zeigte die Wichtigkeit des gemeinsamen Feierns und Zusammenkommens.
Neben der wertvollen und harten Arbeit der Initiativen, von politischer Bildungsarbeit, Anti-Rassismus Arbeit, dem initiieren neuer Projekte, Empowerment und Unterstützung für Menschen der einzelnen Projekte – für die Gestaltung gesellschaftlicher Teilhabe: brauchen es einander und unsere Solidarität. Wir setzen damit ein Zeichen, gerade in Zeiten in denen die politischen Entwicklungen in Europa und auch in Deutschland so feindselig sind.
Das Fest der Vielfalt unterstrich die Bedeutung des Miteinanders und wurde durch das Engagement und die Hingabe der teilnehmenden Initiativen, Vereine, Künstler*innen und aller helfenden Hände zum Erfolg. Dafür einen herzlichen Dank!
Mitgewirkt haben, unter anderem: ADV. Nord e.V., Afghanische Frauengruppe, Afrikanische Union e.V., AK Bangladesh, AK BiN e.V., Ananya Karmakar Halder, Cameo Kollektiv, Capoeira NAGO, Dancing Unchained, Dialog Plus Integration, eVIVA e.V., Ezidische Akademie, Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., Folkloregruppe Polonia e.V., Freunde für Galy e.V., Grupo Intercultural Canela-Peru e.V., Hakili e.V., Indischer Verein Hannover e.V., IIK e.V., Ivoire Diaspora, kargah e.V., Joey Bond Kulturzentrum Faust, Kulturzentrum Pavillon, Liberale Jüdische Gemeinde, Linden Legendz, MiSO e.V., NTFN e.V., Omas gegen rechts, PRMTM Hannover, Prisma Queer., Radio Flora, Raum für Faszination, Rupali Modak, Tango Millieu, Tolstoi Hilfs und Kulturwerk Hannover, Ukrainischer Verein Niedersachsen e.V., Umbaja e.V., VEN., Vielfalt Afrika in Hannover e.V., Vietnam-Zentrum, VNB, Welt in Hannover und mehr.

























Mitreißendes Fest 2022
Entsprechend unserer Leitprinzipien *Kultur* *Begegnung* *Austausch* *Verständigung* luden wir von der IIK E.V. am Sonntag, den 28.08.2022, zusammen mit über 30 interkulturellen Initiativen, Vereinen und Einzelaktivisten zu einem bunten Fest der Vielfalt mit Kultur, Begegnung und Austausch auf dem Faustgelände in Linden-Nord.
Um 12:30 Uhr eröffnete IIK-Leiterin Mahjabin Ahmed in der Warenannahme das siebte Fest der Vielfalt mit einer Rede über die Bedeutung kultureller Veranstaltungen für unsere Einwanderungsgesellschaft und für die Qualität unseres Zusammenlebens.
Sylvia Bruns vertrat als Dezernentin für Soziales und Integration der Landeshauptstadt Hannover auch die institutionelle Seite Hannovers. In ihrem Grußwort drückte Frau Bruns ihre Freude aus, wieder am Fest der Vielfalt teilzuhaben: Das alljährliche Fest der IIK in Kooperation mit der hannoverschen Vereinslandschaft im Bereich Migration und Kultur gebe eine tröstende Stabilität in solch unruhigen Zeiten mit höchst schwierigen geopolitischen Entwicklungen in Europa.
Die IIK als ein wichtiger Migrationsverein Hannovers sei für ihre Arbeit der Kooperation und Verständigung ein Vorbild für das ganze Land. Auf dem Fest der Vielfalt ist es der IIK gelungen, die Diversität der Stadtgesellschaft aufzuzeigen und in einem großen Miteinander zusammenzubringen.
Und wirklich – die Warenannahme und die kleine Straße „Zur Bettfedernfabrik“ des Faustgeländes boten den Schauplatz für eine Vielzahl an unterschiedlichen kulturellen Auftritten: Tanz-Performances, Musik mit verschiedenen Instrumenten und Gesängen sowie diverse Mitmachaktionen von hannoverschen Akteur*innen aus dem Bereich Migration & Kultur.
Diese lebendigen Performances unter großer Beteiligung der Festgäste wirkten wie der pulsierende Herzschlag des Festes. Hier kamen alle zusammen und erschufen großartige transkulturelle Klänge, Tanzauftritte und ein gemeinsames Miteinanderfeiern, das nur selten zu sehen und zu erleben ist.
Das Fest war aber nicht nur eine Freude für die Beine, Ohren und Augen der Gäste. Die Straße „Zur Bettfedernfabrik“ des Kulturzentrum Faust war schon frühzeitig eingehüllt in eine duftende Wolke voller süßer und würziger Verlockungen für die Geschmacksnerven. An den Infotischen der interkulturellen Initiativen und Vereine konnten sich die Gäste über die Herzensangelegenheiten, Kämpfe und Sorgen der interkulturellen Vereinslandschaft Hannovers informieren. Dazwischen gab es Spieltische und weitere tolle Mitmach-Aktionen für die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher: Comics Zeichnen mit Sam, HipHop-Tanzen, Malen, Piñata-Schlagen, Schaumküsse-werfen, eine Vereins-Rallye und vieles mehr.
Den Abend verbrachten die Gäste und Künstler wieder in der Warenannahme. Auf der Bühne spielte der Musiker Omid Bahadori wunderschöne und entspannende Klänge auf Gitarre und Kalimba. Die sympathische Gesangstruppe eVIVA schmetterten Lieder wie „West Virginia“ und „Über den Wolken“. Schließlich übernahmen Linden Legendz die Bühne und verbanden verschiedene Musikstile mit Gesang und Instrumenten zu einem transkulturellen Beat, der das Publikum wieder auf die Tanzbeine vor die Bühne zog.
Es war ein großartiges Fest – und es ist gelungen, aus vielen unterschiedlichen Gruppierungen und Einzelpersonen ein gemeinsames transkulturelles Fest unter großer Beteiligung aller Gäste zu entwickeln.
Es war uns eine große Freude mit euch allen zu feiern! Dankeschön!
Kulturzentrum Faust, Flüchtlingsrat Niedersachsen, Freunde Für Gally Ffg, ADV Nord e.V., I.K.J.A.Indian Association Hannover Ivoire Diaspora kargah e.V.Pavillon HannoverLinden Legendz Love without borders, MiSO-Netzwerk Hannover e.V.VNB e.V. – BildungsINITIATIVEn in NiedersachsenWelt in Hannover.de Hakiliso, start2dance, gEMiDe e.V., Linden Legendz, Respekt für Griechenland Afghanisches Frauennetz, Afrikanische Union, AK Bangladesh, Grupo intercultural Canela Perú e.V, Georgische Migrantinnen und Migranten e.V./ ქართული სათვისტომო, Ivoire Diaspora Hannover, Mexikanische Gruppe, Interkultureller Dienst der Polizeidirektion Hannover, welt_in_hannover, Pavillon Hannover, Vietnam-Zentrum und Viele mehr!







